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Typische Produkte

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Das Gütesiegel D.O.P.,

das die Abkürzung für “Denominazione di Origine Protetta” ist und zu Deutsch “geschützte Herkunftsbezeichnung” bedeutet, ist das Prädikat für die Erzeugnisse, die sehr eng an eine Region oder an ein geografisches Gebiet, deren Namen sie tragen, gebunden sind. Ein Produkt, das diese Auszeichnung tragen möchte, muss zwei grundlegende Bedingungen erfüllen: Die Produktion der Rohstoffe und ihre Umwandlung bis zum Endprodukt müssen vor Ort erfolgen, d.h. in dem Gebiet, dessen Namen sie übernehmen. An zweiter Stelle müssen die Produktqualität und –eigenschaften ausschließlich auf das Herkunftsgebiet zurückzuführen sein. Unter Herkunftsgebiet ist die Gesamtheit von menschlichen und natürlichen Faktoren zu verstehen, wie das Klima, die Bodenbeschaffenheit und die Bearbeitungsmethoden.

 

logo I.G.P Das Gütesiegel I.G.P.,
das die Abkürzung für “Indicazione Geografica Protetta” ist und zu Deutsch “geschütztes Gebietsprodukt” bedeutet, wurde mit der EG-Verordnung 2081/92 eingeführt. Es trägt den Namen einer Region oder einer geografischen Gegend und gibt an, dass ein landwirtschaftliches Produkt oder Lebensmittel aus diesem Gebiet stammt.
Mit diesem Prädikat wird gewährleistet, dass die Qualität, der Ruf oder jedes weitere spezifische Merkmal auf die geografische Herkunft zurückzuführen ist. Außerdem bescheinigt es, dass zumindest eine Phase, entweder die Produktion, Umwandlung oder Verarbeitung, im festgelegten Gebiet erfolgt. Deshalb bedeutet Igp eine lockerere Bindung zum Gebiet, die jedoch ausreicht, um die Besonderheit zu gewährleisten.

 

Monte VeroneseMonte Veronese
Die Käsesorte "Monte Veronese" trägt den Namen des veronesischen Hügellandes und Gebirges, wo sie produziert wird. Erste Spuren des Monte Veronese findet man bereits im XII. Jh. Im Laufe dieser Jahrhunderte hat sich die Herstellungsmethode nicht verändert. Für die Güte und Besonderheit dieser Käsesorte sind die Milch, die ausschließlich aus den Ställen der Lessinia stammt, und die traditionsgemäße Herstellungsmethode eine Garantie.
Der Monte-Käse kommt in folgenden zwei Versionen auf den Markt.
Monte Veronese D.O.P. latte intero (Vollmilch)
Speisekäse aus halbgekochter Masse, ausschließlich aus Kuhvollmilch gewonnen. Die Reifung erfolgt über einen Zeitraum von 30 bis 60 Tagen. Der Käse ist zylinderförmig und sein Gewicht schwankt zwischen 7 und 10 kg. Die Käsemasse ist leicht strohgelb, mit einzeln verstreuten, kleinen Löchern. Der Geschmack ist leicht und delikat.
Monte Veronese D.O.P. d'allevo
Halbfett-Käse aus halbgekochter Masse, ausschließlich aus Kuhmilch gewonnen.
Der Reifezeitraum schwankt zwischen einem Minimum von 3 Monaten und einem Maximum von 2 Jahren. Der Käse ist zylinderförmig und wiegt zwischen 6 und 9 kg. Seine Farbe ist weiß oder strohgelb, je nach Herstellungszeitraum. In der Regel weist er eine mittlere Lochung auf.

 

kiwiKiwi
Der ausgedehnte Anbau von Kiwis (Actinidia chinensis) hat in Neuseeland seinen Ursprung. 1973 wird ihr Anbau auch in Italien eingeführt. In nur wenigen Jahren breitet sich die Kiwi vor allem im Veneto, in der Emilia Romagna und im Lazium aus, bis schließlich Italien weltweit zum Kiwi-Produzenten Nummer eins wird. Hundert Gramm Fruchtfleisch enthalten 90-150mg Vitamin C, mehr als jedes andere Produkt. Vitamin C oder auch Askorbinsäure ist eine Antioxidantie, d.h. sie bekämpft die freien Radikale und hebt ihre negativen Auswirkungen auf. Venetien ist eines der Hauptproduzenten dieser Frucht und der Gardasee mit seinem milden Klima hat sich als besonders geeignetes Anbauterritorium erwiesen. Die Kiwi ist außerdem ein Bio-Produkt, da sie nicht gespritzt werden muss. Eine absolut veronesische Variante ist die Sorte “Top Star”, die ein veronesischer Bauer zufälligerweise entdeckt hat. Die Frucht ist völlig “kahl”, d.h. ohne Härchen, die normalerweise die Schale überziehen. Diese Variante ist durch eine völlig natürliche Genmutation entstanden. Das Ergebnis ist eine Kiwi mit denselben Geruchs-und Geschmackseigenschaften der herkömmlichen Kiwi, die aber angenehmer anzufassen ist und deshalb hoch in die Gunst der Konsumenten gestiegen ist.

 

MarroneMarrone
Mit Marroni bezeichnet man die “edle” Sorte der Esskastanien. Im Durchschnitt ist sie größer, mit einer langgezogenen ovalen Form, einer helleren Farbe und einer gut sichtbaren dunklen Streifung, einer dünnen Schale, die sich leicht abziehen lässt und einem schmackhafteren und süßeren Fruchtfleisch. Bereits in der Urzeit gab es Marroni und Esskastanien auf veronesischem Gebiet. Die alten Römer betrieben sogar gezielt ihren Anbau, was sich im Laufe der folgenden Jahrhunderte für grundlegend erwies. Ab dem Mittelalter hat die Marroni unseren Gebirgsstämmen beim Überbrücken kritischer Momente geholfen, indem sie die damals knappe und arme Ernährung um wertvolle Vitamine und Eiweißstoffe berreicherte. Auch heute noch wird sie mit traditionellen Methoden geerntet und kann auf verschiedene Weise zubereitet werden: gekocht, im Ofen, vom Rost (beste Art); auch diverse Süßspeisen und Kuchen werden aus Marroni zubereitet. In der Provinz Verona gibt es zwei Marroni-Sorten mit der Dop-Bezeichnung: die Marroni von San Mauro aus den Höhen der Lessinia und die Marroni aus San Zeno di Montagna am Monte Baldo.

SpargelSpargel
Erste geschichtliche Notizen über den Spargel erhalten wir bereits aus dem IV. Jh. v. Chr. von Teofrastus, einem Schriftsteller, der über ihn berichtet. Der Spargel unserer Provinz blickt auf eine lange Tradition zurück. Bereits seit 1955 ist Verona nach dem statistischen Amt Istat auf inländischem Gebiet marktführender Spargelproduzent. Der Spargel ist ein Gemüse und gehört zur Familie der Liliengewächse. Er ist sehr wertvoll, fleischig, blattlos und eigentlich der Keim der Pflanze, auch Sprössling genannt. Es gibt zahlreiche Spargelsorten, die sich nach Färbung und Größe bestimmen. Die weiße Färbung der veronesischen Sorte ist darauf zurückzuführen, dass sie tief in der Erde fernab von jeglicher Lichteinwirkung wächst. Wird der Spargel in geringerer Bodentiefe angebaut, nimmt er eine grüne Färbung an und ergibt die grüne Sorte, die jung verzehrt werden muss. Der Spargel ist kalorienarm, besitzt wenig Kohlenhydrate, ist dafür umso eiweißreicher und reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin C, Riboflavin und Folsäure. Traditionsgemäß setzte man den Spargel sehr häufig zur unterstützenden Behandlung von Arthritis und rheumatischen Erkrankungen, als harntreibendes Mittel sowie bei Blutarmut, Verstopfung, Leberinsuffizienz und Magen-Darm-Erkrankungen ein. Zu Tisch verzehrt man ihn entweder gekocht, mit Öl und Essig angerichtet und hartgekochten Eiern dazu, oder als Soße für Risotti und Nudelgerichte.

 

ErdbeereErdbeere
Erdbeeren werden in der gesamten Provinz von Verona angebaut. Intensiv wird der Anbau jedoch in der Bassa Veronese und im Osten Veronas betrieben. Die Frucht reift in der Regel im Zeitraum von April bis Juni, während die Reifezeit der Walderdbeeren von Juni bis Juli reicht. Leider halten sie sich nicht lange und werden rasch von Schimmel befallen, selbst wenn sie in Kühlräumen aufbewahrt werden. Die Erdbeere kannte man schon in der Antike und sogar Virgil preiste sie bereits. Auch Ärzte, Heilpflanzenkundler und Naturkundler haben dieser Frucht heute und in der Vergangenheit ihre Anerkennung zuteil werden lassen, da sie u.a. reich an Vitamin C ist. Obwohl die Erdbeere bereits in der Antike bekannt war, musste sie dennoch auf das XVIII. Jh. warten, um ihren Einzug in die Gemüse-und Obstgärten zu halten und gastronomisch verwertet zu werden. Die moderne Erdbeere entstand 1766 in Frankreich aus einer Kreuzung zweier amerikanischer Wilderdbeeren, der "Fragaria Virginiana" aus den Südstaaten und der "Fragaria Chiloensis" von der Pazifikküste. Neue Sorten werden fortlaufend entwickelt und im Hinblick auf Größe und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten verbessert. Die Erdbeeren werden entweder frisch verzehrt, in Stückchen geschnitten, mit einigen Tropfen Zitronensaft und Zucker oder mit etwas Wein angerichtet, oder zu Marmelade verarbeitet.

 

RadicchioRadicchio
Der Radicchio Rosso di Verona ist ein typisches Produkt der Region Venetien. Gemeinsam mit den anderen venetischen Radicchio-Sorten ist er das in der Region am meisten angebaute Gemüse (6000 Hektar ca.). Der Radicchio ist ein sehr wertvolles Frischgemüse, das im Winter erhältlich ist. Er sichert die Gesundheit des Verbrauchers. Vielseitig für verschiedene Gerichte verwertbar, zeichnet sich der Radicchio durch seinen besonderen Geschmack und Konsistenz, knackige Blätter und fleischige Blattader aus. Die Frühsorten sind süß, während die Wintersorten einen delikat-bitteren Nachgeschmack aufweisen. Das Salatherz ist kompakt, oben verschlossen und leicht ovalförmig. Die leuchtend roten Blätter mit sichtbarer weißer Streifung sind geöffnet. Man unterscheidet zwischen Radicchio Rosso di Verona Precoce (Frühsorte), mit einem Gewicht zwischen 150 und 350 Gramm, und Radicchio Rosso di Verona Tardivo (Spätsorte), mit 100 bis 300 Gramm. Die Ernte beginnt im Oktober und wird je nach Anbausorte bis Februar fortgesetzt.

 

MeloneMelone
Die Frühsorte der Melone (Precoce di Verona) macht gemeinsam mit der Erdbeere den Löwenanteil am Obstanbau in der Bassa Veronese und im Osten Veronas aus und konnte eine beachtliche Entwicklung in sowohl qualitativer als auch quantitativer Hinsicht verzeichnen. Fährt man durch das Veroneser Land stößt man überall auf Melonenzuchten in Treibhäusern. Die Frühmelone wird vom Verbraucher sehr geschätzt und ist an das Gebiet gebunden. Zwar handelt es sich bei ihr nicht um ein Nischenprodukt, wird aber dennoch als Besonderheit betrachtet und in nicht allzu großen Mengen produziert. Betrachtet man das inländische Produktionsspektrum, dann nimmt der Melonenanbau der Provinz Verona etwa 0,2 Prozent der gesamten inländischen für den Melonenanbau im Freiland genutzten Fläche ein; für die Zucht im Treibhaus sehen die Zahlen schon etwas anders aus: 13% macht die veronesische Produktion im Inland aus. Damit ist die veronesische Frühmelone von Ende Mai bis Anfang Juli konstant auf den Märkten vertreten. Das Fruchtfleisch der Melone ist saftig und süß, mit einem markanten Geschmack. Man verzehrt sie frisch und die Paarung mit rohem Schinken hebt ihren Geschmack hervor.

 

KirscheKirsche
Eines der typischen Produkte Veronas, das vor allem im Gebirgsland der Lessinia weit verbreitet ist, ist die Kirsche. Der Kirschbaum (lat. cerasus) gehört zur Familie der Rosengewächse und ist auch als Süßkirsche bekannt, der ursprünglich, so vermutet man, aus den Gebieten zwischen Anatolien und Kaspischem Meer stammt. Er erreicht eine Höhe von 25 Metern und besitzt einen robusten Stamm, mit dunkelgrauer, von senkrechten Streifen durchzogener Rinde. Die jungen Äste sind von einer glatten Rinde mit sehr sichtbaren Flecken überzogen. Die Blätter sind wechselständig, kurz gestiegelt, länglich oval und gezackt. Die Blüten sind weiß, zwitterig, mit 5 Blütenblättern, in Gruppen von 1 bis 6 Blüten angeordnet. Die Früchte (Kirschen) sind rund, von unterschiedlicher Größe und Beschaffenheit, von mehr oder minder dunklem Rot oder auch gelb mit unterschiedlichen roten Nuancen, mit einem Stein und langem Stiel. In Italien unterscheidet man im Anbau zwischen folgenden beiden Unterarten, aus denen sich dann alle weiteren Sorten ableiten: die Knorpelkirsche (ital. duracina, durone) mit festem Fruchtfleisch und die Herzkirsche (ital. juliana) mit weichem, saftigerem Fruchtfleisch und im Allgemeinen roter Färbung (auch als tenerine bezeichnet). Die Kirsche ist reich an Potassium und Vitamin A, B und C. Kirschen verzehrt man frisch, als Marmelade oder in Spiritus eingelegt. Aus ihnen gewinnt man auch Liköre (Maraschino, Ratafià, Cherry Brandy, usw.).

 

ÖlÖl
In Venetien halten zwei kaltgepresste Olivenöle (ital. olio d’oliva extravergine) die D.O.P.-Bezeichnung: das Olivenöl “Garda” und “Veneto”- beide sind in der örtlichen Produktion vertreten. Das Dop-Öl Veneto weist seinerseits die Zusatzbezeichnung Valpolicella auf. Hauptanbaugebiete sind der Gardasee und das Hügelland von Verona. Obwohl diese Produktion prozentmäßig nur einen geringen Anteil an der gesamten inländischen Ölerzeugung ausmacht, ist sie auf dem Markt wegen ihrer hohen Qualität sehr geschätzt. Das Olivenöl extravergine Garda Dop hat eine intensiv-markante grüne Färbung mit schwachen Gelbnuancen. Sein Duft ist fruchtig und der Geschmackssinn nimmt eine Note von süßer Mandel wahr. Das Olivenöl extravergine Veneto-Valpolicella Dop ist stattdessen überwiegend gelb mit schwachen Grüntönen beim frisch gepressten Öl; sein Geschmack ist zwar ebenfalls fruchtig, aber mit einem leicht bitteren Unterton und einem mandelartigen Nachgeschmack. Die für den Anbau von Oliven besonders vorteilhaften Klima-und Bodenverhältnisse haben dazu geführt, dass Experten sowohl das Garda-als auch das Veneto-Öl aus dem veronesischen Hügelland marktweit mit zu den besten kaltgepressten Olivenölen zählen. Seine Unverfälschtheit, Verdaulichkeit und Nährwerte, sowie sein voller Geschmack machen es zum idealen Öl sowohl für den Verzehr in rohem Zustand als auch beim Kochen. Kaltgepresstes Olivenöl ist das leichtverdaulichste Fett überhaupt und besitzt zahlreiche, für den Organismus wohltuende Eigenschaften. Es reduziert z.B. den Anteil des schlechten Cholesterins, die Risiken eines Arterienverschlusses, senkt den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel und erhöht die Menge des “guten” Cholesterins, die Sekretion von Gallenflüssigkeit, die Zufuhr von Vitamin A, D und E und die Absorption anderer Vitamine. Weiter schränkt es mit die Arteriosklerose ein, den Myokardinfarkt, einige Tumorformen, die Auswirkungen der Zellalterung, Magenschleimentzündung, Magengeschwüre, Osteoporose und besitzt antioxidierende, harntreibende, abführende, fieberbekämpfende und magenberuhigende Eigenschaften.

Prosciutto Veneto Dolce (süßer Schinken)Prosciutto Veneto Dolce
(süßer Schinken)

Pressana, Roveredo di Guà und Cologna Veneta sind die Erzeugergemeinden des Prosciutto Veneto Dolce, der unter dem Schutz der Genossenschaft “Consorzio del Prosciutto Veneto Berico-Euganeo” steht. Dieses Produkt erhielt das DOP-Gütesiegel im Jahr 1980 und ist mit dem Löwenkopf der Repubblica Serenissima di Venezia markiert.
Der Schinken zeichnet sich durch seine unverkennbare Süße, Weichheit, rosa Farbe und seinen delikaten Geschmack aus, den ein Duft von Nüssen begleitet. Ein einzigartiges Produkt, das noch heute nach handwerklichen Methoden und Kriterien aus der Hinterkeule erwachsener, qualitativ hochwertiger Schweine, die in der letzten Phase mit hoch eiweißhaltigem Futter ernährt werden, hergestellt wird. Die Keulen, die nicht tiefgefroren und innerhalb maximal 48 Stunden ab der Schlachtung gesalzen werden müssen, werden von Fett und Schwartenüberschüss gereinigt und zur Verarbeitung sowie Reifung aufgehängt, um der Abwürgung des Beins vorzubeugen. Der Schinken muss mindestens zehn Monate ab der Salzung abgelagert werden.
Eine von der Schutzgenossenschaft unabhängige Qualitätsbescheinigungseinrichtung überprüft jeden einzelnen Entstehungsschritt des Schinkens: ausgehend vom Geburtsdatum und Herkunftsgebiet im Norden Italiens der qualitativ wertvollen Schweine, über die Zucht-und Ernährungskriterien sowie Schlachtungs-und Transportphasen bis hin zur Verarbeitung der Keulen und der abgeschlossenen Ablagerung.

 

KartoffelPatata dorata dei terreni rossi del Guà
(goldene Kartoffel der roten Acker des Guà)

Die besondere Bodenbeschaffenheit des Anbaugebiets, die sich durch die Präsenz von Basalt-und Kalklehm von rotbrauner Färbung und Schlamm auszeichnet, gibt den Knollen die charakteristische Goldfärbung ihrer Schalen, die sie von anderen Kartoffelnsorten unterscheidet. In den letzten zwei Jahren wurden im Durchschnitt 1200 Hektar auf die Produktion von insgesamt 550000 Doppelzentner Kartoffeln verwandt.
800 Produzenten bilden die Grundlage für diese Produktion; die Verarbeitung und Verpackung erfolgt durch vier Handelsunternehmen und drei Verbände. 

 

pescaPfirsich und Nektarine aus Verona
Bussolengo, Pescantina , Sona, Sommacampagna, Villafranca und Valeggio sul Mincio sind die Wiege des veronesischen Pfirsichanbaus. Im Frühjahr bieten die Bäume in ihrer Blütenpracht einen wundervollen Anblick. Es hat den Anschein, dass der Anbau von Pfirsichen sogar bis zur Zeit der alten Römer zurückreicht. Mit Gewissheit ist diese Produktion von grundlegender Bedeutung für den veronesischen Obstanbau, angesichts der Tatsache, dass die Ausdehnung der mit Pfirsich und Nektarine bebauten Flächen beachtenswert ist: provinzweit sind es etwa 3.000 Hektar, die in diese Produktion investiert wurden. Pfirsiche und Nektarinen haben einen hohen Vitamin A, B und C-Gehalt und sind reich an Sodium und Potassium. Man verzehrt sie frisch im Sommer oder mit Wasser und Sirup in Gläsern eingemacht.

 

ApfelApfel
Der Apfelbau findet in der ganzen Provinz Verona und vor allem im östlichen Flachland sowie in der Bassa Veronese weite Verbreitung. Die Frischfrucht ist äußerst reich an Vitaminen (A und C), Enzymen, natürlichen Hefen, Pektin, einfachen Zuckern wie Fruktose und Glukose, die vom Organismus problemlos assimiliert werden, Mineralsalzen, Wasser und Ballaststoffen. Der Verzehr eines Apfels vermittelt ein Sättigungsgefühl, da der Zuckerspiegel hoch gehalten wird. Deshalb ist der Apfel stets in allen Abmagerungsdiäten präsent. Der Apfel ist eine sehr verträgliche Frucht: Bisher konnten keine Personen verzeichnet werden, die auf den Apfel allergisch sind. Deshalb ist er eines der ersten Nahrungsmittel, das in die Ernährung des Säuglings beim Abstillen eingeführt wird. Durch seinen hohen Wassergehalt kann er harntreibend und antiseptisch wirken. Auch der Apfelsaft ist als Getränk sehr angenehm, doch bleibt zu erinnern, dass er der frischen Frucht nicht gleichkommt. Einige Studien haben erwiesen, dass Gewohnheitsverzehrer von Äpfeln seltener Erkältungskrankheiten und Erkrankungen an den Atemwegen aufweisen. Die volkstümliche Regel “ein Arzt am Tag hält den Arzt “ scheint mehr als erwiesen zu sein.

 

Reis Vialone NanoReis Vialone Nano
Der Risotto steht an erster Stelle der veronesischen Reisgerichte. Die Wahl der Reissorte ist aber gar nicht so einfach: mehr als vierzig Sorten gibt es, jede von ihnen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Kochverhalten.
Nichtsdestotrotz hat man dieses Problem in Verona schon vor Jahren gelöst, da auf dem Gebiet eine Sorte wächst, die ideal für die Zubereitung von typischen Risotti ist. Da der Reis zuerst in Öl und Butter gemeinsam mit Zwiebeln geröstet und dann durch schrittweises Zufügen von Brühe bis zur vollständigen Trocknung gekocht wird, schätzt man am meisten die Sorte Vialone Nano Veronese. Der Vialone Nano kam Anfang der Dreißiger nach Verona, wo er seine ideale Umgebung fand. Dank ihrer Kochbeständigkeit, ihres vollen Geschmacks und der Unversehrtheit ihres Korns, stieg diese Sorte in der Gunst des Verbrauchers. Nachdem man italienweit seinen Anbau aufgegeben hatte, blieb der Vialone Nano auf veronesischem Gebiet, wo er sich seinen Ruf aufbaute. Von einer Produzenten-und Bauerngenossenschaft geschützt, erhielt der Vialone Nano Veronese 1996 die EG-Anerkennung in der Form der IGP-Bezeichnung.


   
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